CorroDec®2G bietet die verschiedensten Sensorvarianten, Erweiterungsmodule, Einbaumöglichkeiten und Abfragewege an.

Es ist somit für nahezu alle Bauwerkstypen und Einsatzfälle geeignet.

Die Sensoren sind passiv, energielos und verfügen über keinerlei Kabelverbindung zur Außenwelt. Somit stellen wir eine extrem lange Lebensdauer der Sensoren sicher und schließen aus, dass schädliche Faktoren entlang eines nach außen führenden Kabels in das Bauwerk gelangen können.

Sensorvarianten 

Der CorroDec®2G Korrosionssensor wird vor (mittels Rödel-Draht) oder nach dem Betonieren über dem Bewehrungsstahl angebracht. Um den Sensorkörper ist ein spezieller Sensordraht geführt, der durch korrosive Einflüsse zerstört wird. Für den Betreiber dieses Monitoring-Systems liegen nach einer Abfrage mit dem drahtlosen Lesegerät folgende Informationen vor:

  • Sensordraht 1.Ebene in Ordnung ja/nein 
  • Sensordraht 2.Ebene in Ordnung ja/nein
  • Temperatur im Beton

Spezielle Korrosionssensoren sind für Betonkonstruktionen bis zu 25m Stärke erhältlich. Das Lesen der Daten erfolgt mit einem Lesegerät – die Funktion des Sensors kann vor, während und nach dem Betonierprozess abgefragt werden. Auch ist eine optionale Fernabfrage möglich ohne vor Ort zu sein.

Mit dem Feuchtigkeitssensor werden die elektrische Leitfähigkeit und die Temperatur innerhalb des Betons gemessen. Der Sensor besteht aus 2 Ringen (Edelstahl) und wird vor (mittels Rödel-Draht) oder nach dem Betonieren über dem Bewehrungsstahl angebracht. Er liefert ihnen einen verlässlichen Trend wie sich die Feuchte im Bauwerk entwickelt.

Spezielle Feuchtigkeitssensoren sind für Betonkonstruktionen bis zu 25m Stärke erhältlich. Das Lesen der Daten erfolgt mit einem Lesegerät – die Funktion des Sensors kann vor, während und nach dem Betonierprozess abgefragt werden. Auch ist eine optionale Fernabfrage möglich ohne vor Ort zu sein.

Der Potentialsensor misst das über dem Bewehrungsstahl vorherrschende Potenzial. Der Sensor besteht aus einer Kombination von edlen und unedlen Metallen. Er wird vor (mittels Rödel-Draht ) oder nach dem Betonieren über dem Bewehrungsstahl angebracht.

Spezielle Potentialsensoren sind für Betonkonstruktionen bis zu 25m Stärke erhältlich. Das Lesen der Daten erfolgt mit einem Lesegerät – die Funktion des Sensors kann vor, während und nach dem Betonierprozess abgefragt werden. Auch ist eine optionale Fernabfrage möglich ohne vor Ort zu sein.

Je nach Einbauszenario kann es sein, dass die Standard-Lesereichweiten zwischen Lesegerät und Sensor (Standard-Leser: bis 10cm / Advanced-Leser: bis 40cm) nicht ausreichen um z.B. extreme Beton-/Materialüberdeckungen zu überwinden. Hierfür haben wir eine externe Sensorantenne entwickelt welche per Kabel mit der Sensoreinheit verbunden ist, sich jedoch ebenfalls noch komplett im Beton/Material befindet. Diese kann bis zu 25m vom Sensor selbst entfernt sein. Somit sind selbst Einbautiefen des Sensors von bis zu 25,45m möglich.

Auch in Fällen in denen sich die Sensoren z.B. an unzugänglichen Stellen (z.B. Fahrbahn-Mitte, Fundament, Brückenunterbau etc.) befinden, ist somit ein komfortables Auslesen ohne Zusatzaufwand und an einem sicheren, gut zugänglichen Standort möglich.

Es entfallen somit aufwändige und gefährliche Fahrbahnsperrungen oder Spezial-Kraneinsätze z.B. zur Inspektion o.ä. Auch im Bereich von Wasserbauwerken ist eine Auslesung somit „trockenen Fusses“ möglich.

Abfragevarianten

Unsere Sensoren sind passiv und energielos. Erst durch Abfragen mittels Lesegeräten wird das Bauteil mit Energie versorgt, der Zustand des Systems (Selbsttest) und des Sensordrahtes werden vollautomatisch ausgewertet und am Lesegerät signalisiert. Mittels einer Software können diese Daten dokumentiert und komfortabel visualisiert werden. Die Auslesung der Daten erfolgt hierbei vor Ort, die Lesereichweite ist vom eingesetzten Typ des Lesegerätes abhängig (Standard-Leser: bis 10cm / Advanced-Leser: bis 40cm). Bei größeren Einbautiefen kann unsere externe Antenneneinheit eingesetzt werden, welche Einbauten bis zu 25 Meter ermöglicht. 

Alternativ zur Auslesung vor Ort können die Sensoren mit Hilfe der Systemerweiterung zur Fernauslesung, welche am Bauwerk in Lesereichweite angebracht wird, abgefragt werden. Über unser „BS2-Universal Monitoringsystem“ können diese Daten dann via Internet visualisiert und alarmiert oder direkt an ein bereits vorhandenes internes Überwachungssystem angebunden werden.

Somit kann der Zustand des Bauwerks an den neuralgischen Punkten jederzeit aus der Ferne abgerufen werden.

Einbauvarianten

Befestigung des Korrosionssensors über der Bewehrung (Korrosionsangriff von oben), entsprechend den Umgebungsbedingungen angepasstes und normgemäßes Verfüllen mit anschließendem Verdichten + Nachbehandlung.

Dabei ist eine Mindestbetonüberdeckung ab Oberkante Sensor von 15 mm bei einer Güte von C20/25 einzuhalten. Bei höheren Betonfestigkeitsklassen ab C40/45 kann der Wert um 5 mm verringert werden.

Befestigung des Korrosionssensors unter / hinter der Bewehrung (Feststellung der Auswirkung z.B. von verbliebenem chloridverseuchtem Beton nach einer Instandsetzung = Korrosionsangriff von unten). Dabei ist der Sensor selbst in einen Ankoppelmörtel einzubetten, danach erfolgt das Schließen der Instandsetzungsstelle gemäß den anerkannten Regeln der Technik (z.B. mit kunststoffvergütetem Mörtel).

Befestigung des Sensors mittels Kernlochbohrung;  verfüllen mit Ankoppelmörtel und Abschluss (je nach Lage) mit einem mechanischen Abdichtungssystem oder schwindfreiem kunststoffvergütetem Mörtel. Die spätere mechanische Belastungssituation, sowie die entsprechende Nachbehandlung der Fläche sind dabei gemäß den aktuellen Regelwerken zu beachten. Bei einer abschließenden Beschichtung kann der Ankoppelmörtel an der Oberfläche abschließen.